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Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Frau Estelle Senot

Am 27. April 2021 nahmen die Schüler der 10. Klassen unserer Schule an einem  Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Frau Estelle Senot teil. Außer unserem Gymnasium waren bei der über Zoom stattfindenden Veranstaltung auch die Gymnasien aus Schkeuditz und Naunhof dabei. Organisiert wurde das Zeitzeugengespräch vom Erich-Zeigner-Haus in Zusammenarbeit mit dem „Institut français“.
Frau Senot wurde 1928 in Polen geboren. Ihre Eltern waren Kommunisten jüdischen Glaubens, praktizierten die Religion jedoch nicht. 1930 zog die Familie nach Frankreich. Während des NS-Regimes wurde Frau Senot im September 1943 im Alter von 15 Jahren verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie überlebte im Januar 1945 den Todesmarsch sowie die Konzentrationslager KZ Bergen-Belsen und Mauthausen. Jedoch verlor sie ihre Eltern und mehrere Geschwister.
Gespannt lauschten wir ihren Ausführungen über ihre Erlebnisse. Auf diese Art und Weise erfuhren wir ganz unmittelbar viel über den grausamen Alltag in den Lagern. Heutzutage ist es kaum vorstellbar, welchen Überlebenskampf die Insassen damals leisten mussten. Des Weiteren erklärte sie uns, wie sie die schrecklichen Geschehnisse verarbeitet hat. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die nachfolgenden Generationen aufzuklären, damit so etwas nie wieder geschieht.
Für uns Schüler war dies ein sehr bewegender und erschreckender Einblick in diese Kriegsjahre. Es ist für uns sehr schwer vorstellbar, wie zu der Zeit mit den Menschen umgegangen wurde.
Diese schlimmen Ereignisse dürfen nie vergessen werden!


Vielen Dank an Frau Senot und die Organisatoren, die uns dieses Gespräch ermöglichten.

 

 

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